9 Kommentare zu “Interview mit Patricia Casale

  1. Pingback: AfD-Goslar

  2. Gute Nacht! – Will die AfD eine Alternative sein? Politik FÜR ein Europa mit Nationalstaaten machen? Politik FÜR Deutschland machen? Was soll dann dieses Femanzengeseech?! Diese ständigen Extrawürste für Frauen (und Ausländer und Schwule und was weiß ich noch alles…) haben nur ein Ziel: die Prioritäten weg von der Leistung hin zu ergebnisschwächenden Schwerpunkten zu verschieben. Wenn eine Frau was drauf hat, stehen ihr alle Türen offen. Das reicht. Es geht um die Sache. Quoten und Extrawürstchen sind in jedem Fall Quark und führen – in Nichts. Das war’s dann wohl.

  3. *… Aufgrunddessen, dass Frauen in der Politik keine Lobby haben, weil die meisten sich nicht für Politik interessieren, werden sie benachteiligt. Schauen wir uns die Zahlen der Altersarmut an. Hier sind ungleich mehr Rentnerinnen betroffen, als männliche Rentenbezieher. ….*

    Frau Casale, in welcher Welt bitte leben Sie? Es gibt neben der Wirtschaft keine größere Lobby in der Politik als die für Frauen. Haben Sie auch etwa übersehen, dass es sogar ein Frauenministerium gibt? Und Frauenquoten, Frauenbeauftragte und eine mit Milliarden subvenbtionierte Frauenförderung? Wenn ein Geschlecht keine politische Lobby hat, dann ja wohl das männliche! Denn nur weil überwiegend Männer Politik machen, machen sie noch lange keine Männerpolitik – ganz im Gegenteil! Und was die Alterarmut von Frauen betrifft: Da empfehle ich Ihnen mal einen Blick in die Statistik. Ende 2012 waren 484.278 Frauen auf Grundsicherung im Alter angewiesen aber ebenso auch 415.568 Männer. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist marginal und das Problem der Altersarmut somit wohl kaum nur eines der Frauen! Ganz im Gegenteil nimmt die Altersarmut von Männern seit 2003 dramatisch zu und liegt mit einer Steigerung von 139% um rund 60% ÜBER der bei den Frauen. Altersarmut wird in nicht allzuferner Zukunft tatsächlich mehr Männer als Frauen betreffen.

    Und noch etwas: „Netzwerke“ gehören grundsätzlich nicht in eine Partei oder die Politik. Eine politische Entscheidungsfindung solte grundsätzlich sachorientiert und ergebnisoffen sein – und nicht das Ergebnis ideologischer Usurpation durch „Netzwerke“. Von diesem Irrsinn haben wir bei den Blockparteien schon genug inklusive der Irrationalität der politischen Entscheidungen, wie etwa hinsichtlich der Europapolitik. Darüber hinaus steht es auch allen Frauen frei, sich in der Politik zu engagieren. Wenn sie dies nicht in gleicher Anzahl wie Männer tun, liegt keine Benachteiligung vor. Statistische Ungleichheit sagt jedenfalls rein gar nichts über Kausiltät aus! Hören Sie also auf, anhand von Statisterei manipulativ ein Ungerechtigkeitsempfinden erzeugen zu wollen! Das passt nicht zur AFD und wäre, wenn es Überhand nimmt, ein Grund, die Partei nicht mehr zu wählen!

  4. Wenn die AFD nun anfängt diesen feministischen Käse nachzuquatschen, bin ich ganz schnell wieder weg. Meine Wahlentscheidung mache ich mittlerweile davon abhängig, ob Parteien sich von diesem männerhassenden Feminismus distanzieren. Die Piratenpartei ist ein schönes Beispiel dafür, wie schnell Parteien stranden, die auf Radikalfeminismus setzen (Stichworte z.B. Bombergate, Ochdomino, piratinnenkon).

  5. Es gibt solche und solche Frauen:
    Gertrud Höhler:
    „Angela Merkel arbeitet am Zerfall der Demokratie.“

    beachtlich für mich insbesondere das überzeugende Eintreten für Familie,
    nicht nur „Verlässlichkeit“ als Tugend, sondern besonders aus Sicht des Kleinkindes,
    an der wissenschaftlich jedes einzelne Wort korrekt ist.

    ist das nicht AfD pur?
    liebe Vorsitzenden?

  6. Ich finde, Patricia Casale soll als stellvertretende Bundessprecherin der AfD bei ihrem Leisten bleiben und in diesem Job engagiert und überzeugend ZEIGEN, was frau kann!!!
    Das, was sie hier im Interview an frauenbetonten Statements von sich gegeben enthält nichts, was in eine gesonderte Nische gehört, sondern allgemein zum Ressort „Sozialpolitik“ einer glaubwürdigen Partei, die expressis verbis „für die Menschen Politik machen“ will

    Ein frauenspezifisches Netzwerk namens „ERNA“, das verdammt noch mal Assoziationen an den egomanen mütter- und kinderfeindlichen Schwarzerschen EMMA-Feminismus weckt, bringt die gesamte „Alternative“ nur in Misskredit! Es macht sie nach außen nicht ohne Grund lächerlich. Das macht mich äußerst besorgt.

    Als „frauenbewegte“ Parteimitgliedin bin ich zudem regelrecht empört über die vorurteilsbehaftete Unterstellung, dass Frauen sich per se nicht für Politik interessieren würden, Was für ein unterbewertetes Frauenbild steckt dahinter!

    Frauen denken in Wahrheit politischer, als den meisten Männern lieb sein kann.
    Nur anders: Lebenspraktisch, pragmatisch, vernünftig – voller sozial-relevanter „Verbesserungsideen“.
    Ihrer Stimme Wertschätzung zu geben ist in der Tat überfällig – zum Wohle des gesamten Gemeinwesens. Das beinhaltet ganz selbstverständlich ein funktionierendes Netzwerk, in dem Frauen sich austauschen können.

    Aber bitte nicht mit diesem pseudo-alternativen Feminismus-Touch, insbesondere wenn man von „Feminismus“ offenbar nicht die Bohne verstanden hat.
    Alice Schwarzer hat wirkmächtig genug Schaden angerichtet – bis in die EU-Sprachregelungen der Gendergesetzgebung hinein, wo „Mutter“ als Unwort nicht mehr vorkommen darf.

    Während „Kinderarmut“ in Medien und Gremien von Politik, Kirchen und Sozialverbänden zu Recht thematisiert wird, werden die dazugehörigen Mütter immer noch NICHT mit einbezogen – als ob es nicht in 1. Linie die Mütterarmut wäre, die die Armut ihrer Kinder zur Folge hat!
    Von ihren Partnern häufig allein gelassen (dazu zählt auch deren fehlende, statistisch dokumentierte tatkräftige Unterstützung), leben sie nicht selten am Rande des Existenzminimums, nicht selten darunter, verarmen gesellschaftlich isoliert und werden im öffentlichen Fokus einfach vergessen.
    Doch s t e t s sollen sie präsent sein, wenn es „brennt“, immer a l l e s „unter einen Hut“ bringen können, werden aber zugleich diffamiert, wenn sie das Unmögliche nicht schaffen.
    Kurzum: Mütter in Deutschland werden für fast alles verantwortlich gemacht, was in unserem System schief läuft; ein System, das sich nicht im Stande sieht, eine mütter/ -elterngerechte soziale Infrastruktur bereitzustellen, wie z.B. vorbildlich in Skandinavien …

    Allenfalls ernten sie mediale Aufmerksamkeit als „Rabenmütter“, „Übermütter“, „Nur-Familienmütter“ (im Sinne von horizontal beschränkt oder unemanzipiertes Vorbild), als „Ausnahmemütter“ (wie z.B.unsere derzeitige Verteidigungsministerin),
    – oder im Gegensatz dazu, besonders medientauglich – als kriminelle Versagerinnen!

    Das lautstark, (auch männerseitig) zu thematisieren und zu ändern wäre m.E. die Aufgabe der „Alternative“ als Gesamtpartei.
    Damit fiele es auch bedeutend leichter, bei den sogen. „unpolitischen“ Frauen erfolgreich für die Partei die Werbetrommel zu rühren

    Garantiert würde sich dann die AfD über Mangel an weiblichem Mitgliederzuwachsnicht länger zu beklagen haben…

  7. Hallo verehrte Frau Rosemarie Crahay,
    wenn ich Sie richtig verstanden habe, sind Sie im Gegensatz zu Alice S. für „Mütter“ und gegen Scheidung.
    Da sind Sie doch bei der AfD genau richtig.

    Mit „Schweden“ muss man allerdings sehr vorsichtig sein, als Frau, denn dort gibt es im Gegensatz zu Deutschland 0 „Versorgungsausgleich“ für die geschiedene Frau. (Umgekehrt natürlich auch.) Scheidung ist ja auch in Schweden voll „gesellschaftsfähig“. Man sagt ja, dass in Deutschland auch Frauen die Scheidung gegen den Wunsch des Mannes durchsetzen, sogar die wenigen Frauen mit Kindern. Kaum zu glauben, 70%? Können Sie das bestätigen? Dafür gibt es in Schweden ein Verbot für, wie soll ich das jetzt nennen, Sex für Geld, obwohl das Geld nur für die Frau ist. Da ist Deutschland doch frauenfreundlicher?, denn dafür gibt es für die Gemeinden eine Extrasteuer. Man sagt in Köln sei das schon ein wichtiger positiver Posten im Haushalt.
    Wie sollte sich da die AfD Ihrer Meinung nach positionieren?
    Mehr nach Schweden? Ihre Meinung würde mich interessieren.
    Mit freundlichen Grüßen

    MfG

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