2 Kommentare zu “Was in Sachen Eurokrise auf uns zukommt

  1. Es fällt im Augenblick sehr schwer, Gelassenheit zu bewahren, aber es ist notwendig:

    Die SPD entscheidet derzeit, ob sie in Hungerstreik gehen oder besser gleich aus dem Leben scheiden soll, die CDU giert nach eigenem Weiterregieren „Egal wie“, aber weiß nicht mehr, mit wem. Die FDP ein Hühnerhof, dem nicht nur der Hahn abhanden gekommen ist, sondern auch die Gesinnung und bei Grün das Gleiche zusammen mit der Einsicht, vor lauter widersprüchlichen Illusionen die Orientierung gänzlich verloren zu haben. Die Linke nun ausgerechnet drittstärkste Kraft hämisch grinsender Zuschauer wartend auf späteres Resultat zu ihren Gunsten.

    Das ist nun also die von Demokraten nur als erbärmlich einzustufende augenblickliche Lage, die zwingend zu Gärungsprozessen bei CDU, SPD, den Grünen und bei der ausgeschiedenen FDP führt. Das Ergebnis ist derzeit nicht nur von den Parteien schlicht abzuwarten, sondern auch seitens der Presse, die ja durch Verschweigen und Kleinschreiben der AFD wesentlichen Anteil hat an dieser Landung in einer politischen Sackgasse, in der alle Hauptbeteiligten in einander verkeilt stecken geblieben sind.
    Das dumme Gerede, man könne doch das Volk nicht so lange neu abstimmen lassen, bis ein handhabbares Ergebnis da sei, ist als absolut undemokratische Beurteilung der Altparteien nun das Sahnehäubchen obendrauf. Dabei ist gerade diese derzeitige seltene Situation nichts anderes als der Präzedenzfall für das Erfordernis einer Neuwahl. Die aktuelle Aufgabe der AFD sollte derzeit also heißen, Vernunft und Ruhe beizubehalten, um deren Argumente in Sachen Disziplinierung des Euro, Reparatur von Rente, Krankenversicherung, Familie, Bildung sowie Sorge für gerechten Lohn und Regelung der Einwanderung als deren beste Eisen im Feuer zu halten und zielstrebig weiter zu entwickeln.
    Die nächste Stunde der AFD kommt mit der Europawahl und, nicht zu vergessen, mit einer eventuell doch noch zustande kommender Neuwahl, für die sie dann auch materiell besser gerüstet sein wird als im ersten Anlauf – dann voraussichtlich von einer einsichtigeren Presse etwas fairer begleitet, wenn nicht sogar hier und da unterstützt ausgehend von weiterem nicht mehr zu verheimlichenden Zulauf aus den anderen politischen Lagern.

    Immerhin hat die AFD jetzt denjenigen Platz inne, den die FDP der Denkschule eines K. H. Flach mit den Freiburger Thesen (die übertragen in die heutige Zeit fast deckungsgleich waren mit denen der AFD heute) einst eingenommen hatte – dieser Platz der politischen Landschaft ist nunmehr kraftvoll besetzt von der AFD mit offenen Türen für all die, welche weiterhin zu uns stoßen werden wegen anhaltenden Versagens ihrer bisherigen Leitideen und Leitfiguren.

    Vor diesem Hintergrund nur Mut. Eine kleine Verschnaufpause haben sich alle verdient, und mehr als das ist es nicht, was sich vor allem die AFD guten Gewissens jetzt erlauben kann, ganz im Gegensatz zu den derzeit völlig orientierungslos und hilflos herum gestikulierenden Altparteien.

    • Ihre FDP-2.0-Werbung ist hier unerwünscht, Herr Janitzky! Suchen Sie sich bitte in Zukunft eine andere Plattform, wo Sie Ihre mittlerweile spammäßig verteilte Werbung für die FDP-Flach-Denke posten können. Danke!

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