Ein Kommentar zu “86 Prozent der Wähler fühlen sich von etablierten Parteien nicht mehr vertreten

  1. Lucius Variosafe
    Aussicht 3 Tage vor der Wahl:
    Helmut Kohls jüngster Ratschlag zum Thema Zweitstimmen hin oder her, um die FDP geht es nicht mehr nach deren Rauswurf in Bayern mit 3% . Deren ver-zweifelte Worte „Jetzt erst recht“ standen seinerzeit (und noch gut in Erinnerung der Alten) als ebenso alberne wie hilflos trotzig aufgepinselte Parole an den Trümmern deutscher Stadtmauern im Jahre 1944 – aber diese lächerliche Durchhalte-Parole nützte dem Regime damals nichts mehr und wird auch jetzt der FDP nicht mehr helfen.
    Die FDP „hat fertig“ und die Alternative für Deutschland fängt erst an, und zwar keineswegs als Einthemenpartei, denn die Rente, die Krankenversicherung, Lohngerechtigkeit und Schutz der Familie als weitere Hauptbaustellen der Zukunft sind bereits in zuverlässiger sachorientierter Arbeit dieser Partei.
    Wie aber geht es weiter ? Mit Grün geht´s weiter bergab, eine Große Koalition wäre Sterbehilfe für eine bereits bis auf die Knochen demontierte SPD, und die FDP kämpft jetzt ums nackte Überleben.
    10 % für die AFD wird mittlerweile nicht mehr ausgeschlossen, von einigen aufgrund der Entwicklung sogar für denkbar gehalten, ja vielleicht wird sie am Ende sogar drittstärkste Kraft im Bund mit Leihstimmen aus sicheren CDU-Kreisen und nicht weniger Stimmen längst verbitterter FDP-Wähler ?
    Es wird nun deutlich, daß geschehen kann, was die Altparteien im Stillen längst befürchten. Der Gedanken an Blau-Schwarz wird wohl nicht mehr länger zu verschweigen sein. Das aber dürfte den finalen Rückenwind auslösen, welcher der Alternative für Deutschland bisher noch fehlte!
    Ja, eine derart kuriose Wahl wie diese hatten wir noch nicht. Das kommt eben davon, daß sich endlich die gestandene Mitte unseres Bürgertums selbstbewusst und kenntnisreich um das kümmert, was des Bürgers ureigene Sache ist anstatt nachsichtiger Duldung einer Fortsetzung staatsschädigender Machenschaften von verfilzten Seilschaften, abgehobenen Berufspolitikern, Parteikarrieristen und unbeschwert daher schwätzenden Emporkömmlingen sämtlicher Altparteien !
    Genau hier aber liegen die wahren Gründe für Auftreten und Erscheinungsbild der AFD, einer Partei, deren Programm schlicht der Buchstabe und Inhalt des Grundgesetzes unserer Republik ist. Für alles Andere gilt in dieser Partei bürgerliche Vernunft, Fachwissen sowie eine Orientierung ohne engstirnige ideologische Präferenzen außer derjenigen von Helmut Kohl und Francois Mitterand, nämlich einem Europa selbstbewusster Vaterländer mit eigenständigen Gesellschaften und gemeinsamem Handel. Das monetär seinerzeit gut funktionierende Bindeglied hierzu war bereits die einheitliche Verrechnungs-währung ECU, eines an unterschiedlich verbliebenen Wirtschaftsverhältnissen und Vertragsbruch gescheiterten Euro hätte es danach nicht bedurft !

    Lucius Variosafe
    Fazit 3 Tage vor der Wahl:
    Ein Neubeginn ist möglich, wenn nicht gar bereits in Sicht (allerdings eher ohne eine zu perspektivlose Kanzlerin Merkel und deren brav nachplappernde Lakaien Kauder, Gröhe und Pofalla), dann also mit einer CDU, die sich wieder rückbesinnt auf ehemals zuverlässig vertretene bürgerliche Werte und Grundrechte, auf deren Basis sie sich ja einst gründete. Die Alternative für Deutschland wird hierbei gerne helfen, wenn auch nur unter der klaren Bedingung für eine umgehende Rückkehr zu den ursprünglichen Verträgen von Maastricht, und wird sich hierbei nicht zerreiben lassen wie SPD und FDP zuvor, und auch die CSU wird in diesem Sinne flankierend mithelfen in bereits rückbesinnend wieder gewonnener alter Stärke.
    Für die SPD aber wird ein längerer Kuraufenthalt in der Opposition verbleiben
    zur Suche nach ihren eigenen Wurzeln, die sie selbst zu tief vergraben hat, um
    sie in kürzerer Zeit wieder zu finden.
    Die längst offen zutage getretenen Baustellen für die Zeit nach der Wahl aber
    heißen Währung, Rente, Krankenversicherung, gerechter Lohn, Bildung, sowie
    endlich auch Förderung und Schutz der Familie, alles nur zu erreichen unter
    Einbezug und Mitwirkung der Gesamtgesellschaft – nur dann klappt´s später auch
    mit dem Schuldenabbau. Alle diese genannten Probleme drohen nicht nur, sondern sie sind längst da und verlangen pragmatische Lösungen, nicht aber
    orientierungslose Flickschusterei und inhaltsloses Geschwafel nur des
    temporären Machterhaltes willens.
    Nichts anderes als längst offensichtliche wirtschaftliche und gesellschaftliche
    Missstände führten zur Geburtsstunde der Alternative für Deutschland genau

    Lucius Variosafe
    O-Ton Helmut Schmidt in BILD, ganz früh schon heute Nacht:
    „Die Zukunft der Europäischen Union und unserer gemeinsamen Währungs-gruppe aus 17 Staaten ist höchst zweifelhaft. Spätestens im Laufe des Jahres 2014 werden wir Deutschen – vor allem wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage in
    Griechenland, in Portugal und in anderen Ländern Südeuropas – von allen Seiten zur Kasse gebeten. Und das, obwohl Frau Merkel das Volk darauf eingestimmt hat, dass wir nicht zahlen werden. Das ist eine sehr unerfreuliche Situation und viele werden das nicht gerne hören. Aber es wird sich schon in wenigen Monaten herausstellen, dass es die Wahrheit ist.“
    Na wenn das jetzt nicht überall gelesen und verstanden wird ! Mit diesem unverblümten Statement von Helmut Schmidt mit breitest möglicher Wirkung durch Veröffentlichung in der Bildzeitung ist die Katze nun endgültig aus dem Sack, zum Glück noch vor der Wahl !

    in der zuverlässigsten Mitte unserer Gesellschaft – und diese in der Tat in erster Linie bürgernahe Partei scheint gekommen zu sein, um zu bleiben !

    Lucius Variosafe
    Und das Resultat nach Schließung der Wahllokale ?
    Noch am frühen Sonntagabend werden die verdatterten Vertreter der Altparteien wohl ausschauen wie gerade erst der Geisterbahn entstiegen und auf deren hilflos verklärendes Gestammel danach in der Berliner Runde darf man sich wohl jetzt schon freuen !

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