Ein Kommentar zu “Presseschau Mittwoch

  1. ich habe mir einmal die Mühe gemacht zu recherchieren, welche Schuld die Grüne Jugend Göttingen an diesen skandalösen Aktionen hat. Die Ergebnisse sind eindeutig: Sie hat die Gegner der Meinungsfreiheit unterstützt und tut es heute noch. Die Fakten habe ich soeben in folgender Form als Leserkommentar an die Süddeutsche Zeitung geschickt:

    Ihr Bericht zu den Vorfällen in Göttingen ist extrem einseitig. Im Wesentlichen schreiben Sie davon, dass die Grüne Jugend in Göttingen einen Verwurf dementiert. Es wäre für den Leser ja interessant zu erfahren, ob die Vorwürfe berechtigt sind oder nicht. Hier die Fakten: Um sie herauszufinden, benötigt man lediglich einen Internetzugang. Auch heute noch um 16 Uhr steht auf der Homepage der Grünen Jugend in Göttingen der skandalöse Aufruf vom 7. August 2013: Der AfD den Wahlkampf versauen! Weitere Infos hier! Klickt man auf hier, gelangt man zur Homepage der Aktion „Selbermachen – Kampagne gegen rechte Propaganda…“. Dort steht auch heute noch der Text mit zwei Fehlern: „Mir der Kampagne „Alles muss man selber machen“ wollen wir uns dem Wahlkampf rechter Parteien entgegenstellen und rechte Propaganda aus dem Stadtbild zu entfernen und diese durch einen sichtbaren antifaschistischen Ausdruck ersetzen.“ In einem Artikel vom 9.8.2013 heisst es: „Morgen um 10.00 Uhr will die AfD in der Göttinger Innenstadt mit einem Infostand ihre rechte Propaganda in die Öffentlichkeit tragen. Wir rufen dazu auf, dies nicht zuzulassen! Kein Raum für rechte Propaganda! Kein Infotisch für die AfD!

    Da steht es schwarz auf weiss: Die Grüne Jugend unterstützt die Aktion „Selbermachen“, die das Ziel hat „Propaganda zu entfernen“ (gemeint ist offensichtlich das Entfernen von Wahlplakaten) und einen „Infotisch der AfD“ zu verhindern. Sie ruft also zur Mißachtung der Meinungsfreiheit für eine zur Wahl zugelassene Partei auf. Die Mißachtung der Meinungsfreiheit und Unterdrückung der Opposition wird allerdings nach üblichem Sprachverständis genau mit dem Begriff Faschismus in Verbindung gebracht, den diese Menschen bekämpfen wollen. Herr Trittin ist also aufgefordert zu sagen, ob er für die Meinungsfreiheit eintritt oder nicht. Falls ja, muss er sich von den Aufrufen der Grünen Jugend in seinem Wahlkreis distanzieren. Er hat es bis jetzt nicht getan.

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